And if I bleed, I bleed knowing you don't care...

"You’ll get over it…" It’s the clichés that cause the trouble. To lose someone you love is to alter your life for ever. You don’t get over it because it is the person you loved. The pain stops, there are new people, but the gap never loses. How could it? The particularness of someone who mattered enough to grieve over is not made anodyne by death. This hole in my heart is in the shape of you and no-one else can fit it. Why would I want them to?

Jeanette Winterson (Written on the Body)

8.3.10 21:24


Ablenkung.

Freunde treffen. Ausgehen. Sich schön-machen. Es tut gut, wenn man keine Zeit hat, zu viel nachzudenken. Leider gibt es solche Momente viel zu selten. Kino. Auch nicht schlecht. Shoppen gehen ist ganz vorne. Wenn erstmal die Glücksgefühle hochbrodeln, weil man etwas supertolles Neues hat. Zum Beispiel neue Ausgehschuhe. Darüber kann ich mich noch Tagelang freuen. Es ist nur schwer etwas so Tolles, so viel Ablenkendes zu finden, dass man die Traurigkeit vergisst. - Momentan frage ich mich, ob das überhaupt funktioniert. - Was genauso weit vorne steht, wie Shoppen: Lesen. In eine andere Welt eintauchen. Eine bessere Ablenkung gibt es glaube ich nicht. Wobei es gute und schlechte Bücher gibt. Bücher über Herzschmerz wären beispielsweise eine ganz schlechte Idee. Klar darf Liebe drin vorkommen (gibt es überhaupt Bücher, in denen sie nicht vorkommt?), aber nicht die Hauptrolle spielen. Witzige Bücher sind gut. Oder historische, wo sich die Menschen noch mit ganz anderen Problemen rumschlagen müssen, als wir heute.

 

 

PS: Die Kommentar-Funktion habe ich entfernt. Bei so viel Aufmerksamkeit steigt das Ego einfach zu schnell. =D 

6.3.10 14:43


es tut immer noch weh.

Dich so reden zu hören. Von ihr.

Wie schnell du mich vergessen hast.

I can't live without you
Can't breathe without you I dream about you honestly
Tell me that its over
Because the world is spinning and I'm still living
It wont be right if were not in it together...

 

5.3.10 00:25


"Es wird besser"

Natürlich wurde es besser. Aber nicht gut. Es hört nicht einfach auf. Nicht komplett. Man lernt damit zu leben. Das ist kein schönes Leben, aber immerhin fängt man irgendwann an überhaupt wieder zu leben.

Es ist wie eine Wiedergeburt: Der erste Tag, an dem man die Sonne nicht nur wahrnimmt, sondern auch sieht. Erleichternd. Aber trügerisch. Denn es gibt immer noch Tage, an denen die Sonne verhangen ist. Oder an denen es regnet.

4.3.10 00:46


Maybe we were just too young.

» I try to talk to you, but I don’t know what to say. I’m afraid you don’t want me to say anything..so I don’t. But inside of me are words waiting to come outlike how I miss you, how I love you despite my broken heart, how I need you in my life and especially how much I want you. But those words may forver stay in my heart, locked inside. Sometimes I wonder if there are words locked inside you too…but I’ll never know… missing you «

Als hätte ich es gesagt.

 

 

2.3.10 23:59


Weinen...

... ist wichtig. Verdammt wichtig. Es gab Tage, da habe ich nur geweint. Wochen, Monate. Es gab Tage, da habe ich auf der Schultoilette geweint. Es gab Tage, da habe ich es selbst im Unterricht kaum unterdrücken können. Es gab Tage, da habe ich auf der Straße geweint, wo es jeder sehen konnte. Mit verquollenen Augen bin ich tagelang herumgelaufen. Irgendwann, da ist einem egal, ob es jemand mitbekommt.

Weinen hilft. Es löst etwas von dem Schmerz, wenn auch nur teilweise. Wenn auch nur kurz. Ich mag es zu weinen. Diese trübe Leere, wenn alle Tränen versiegt sind. Es ist dann so ruhig in mir. Für eine Weile.

Manchmal vermisse ich es. Manchmal vermisse ich die heilende Wirkung der Tränen. Irgendwann habe ich aufgehört zu weinen. Das war ein Fehler, glaube ich. Aber irgendwann erwartet jeder, dass man aufhört zu weinen. Nach so langer Zeit. Da ist es nicht mehr angebracht zu trauern. Wie naiv sie sind. Jeder, der das behauptet, hat noch nie wirklich geliebt. Hat noch nie so sehr geliebt, dass es einem das Herz zerfetzt. Nein, nicht nur das Herz schmerzt. Alles schmerzt. Der ganze Körper steht in Flammen. Es gibt leider nicht nur das leise weinen, das so heilend ist. Das leise weinen hilft. Aber das laute, verzweifelte, klagende Schluchzen. Das tut weh. Das spürt man. Danach ist man wie gelähmt. Bei diesem Schluchzen sind so viele intensive Gefühle, die in einem wüten. Die raus wollen. Man schreit und weint gleichzeitig. Weil das Herz in der Mitte durchreißt. Weil man es reißen spürt. Das ist es, was schmerzt. Das laute Weinen. Stundenlang.

 

 

1.3.10 00:17


28.2.10 22:17


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